Amanda Quick Review Page

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"Verführung im Mondlicht"

Amerikanischer Originaltitel: Lie by Moonlight
Verlag: Blanvalet
Bewertung: 3.0

Klappentext:

Die junge Lehrerin Concordia Glade ist froh über ihre Anstellung in Aldwick Castle. Doch ihre Schützlinge, vier Waisenmädchen, werden gegen deren Willen in der Burg festgehalten! Bei der Flucht hilft ihnen er unverschämt attraktive Privatdetektiv Ambrose Wells, der verspricht, die mysteriösen Vorfälle aufzuklären. Aber Concordia ist keine Frau, die die Hände in den Schoß legt: Wagemutig und erfindungsreich geht sie selbst auf die Jagd nach der Wahrheit. Zu Ambroses größtem Entsetzen - denn er hat sich Hals über Kopf in diese bildschöne, dickköpfige Frau verliebt...

Resümee:

Er ist lesbar. Das ist so ziemlich alles, was ich über diesen Roman sagen kann. Die Heldin Concordia (man stolpert andauernd über diesen Namen) ist meines Erachtens etwas zu modern und unabhängig, was bei Imogen Waterstone in „Zärtliche Teufelin" noch liebenswert war, u.a. wegen ihrer andauernden Pannen, wirkt bei Concordia Glade hart und gestelzt. Ambrose Wells ist wieder einmal zu perfekt. Eigentlich fehlt ihm der Titel eines Earls oder so, der das Ganze noch unterstreicht. Die vier Mädchen allerdings sind ganz nett und um einen Mordfall aufzuklären strickt sich eine interessante Geschichte, aber die Beziehungsgeschichte finde ich misslungen. Zumal wieder das mysteriöse Vanzagara auftaucht, von dem ich eigentlich genug gelesen hätte. Bei dem ganzen Roman habe ich das Gefühl, Amanda Quick wollte ein wenig aus ihren Lieblingsromanen vereinen: Brillenträgerin wie in Skandal oder Zärtliche Küsse, starker Mann ähnlich wie „Im Sturm erobert" und Mord und Entführung wie in den Lavinia Lake und Tobias March Serien. Zudem fand ich die Übersetzung störend, wo andauernd dieses altdeutsche „Ihr" und „Euch" bei der Anrede verwendet wird. Alles in allem, bestimmt keiner von Amanda Quicks Bestsellern.

Geschrieben von Sandra R. am 16.06.06

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"Liebe um Mitternacht"

Amerikanischer Originaltitel: Wait Until Midnight
Verlag: Blanvalet
Bewertung: 3.0

KLAPPENTEXT:

Adam Hardesty muss um seinen guten Ruf in der feinen Londoner Gesellschaft bangen! Erpresst die obskure Wahrsagerin Elizabeth Delmont ihn doch mit einem pikanten Geheimnis aus seiner Vergangenheit. Also macht sich der attraktive junge Mann auf den Weg zu Mrs. Delmonts Haus, um ihr mal richtig die Meinung zu sagen. Doch zu spät: Sie ist tot- ermordet! Und was noch schlimmer ist; Ihr geheimes Tagebuch wurde gestohlen. Adams einzige Spur führt ihn zu einer Kundin von Mrs Delmont, der schönen Witwe Caroline Fordyce. Die ist über Adams infame Anschuldigungen zunächst natürlich äußerst schockiert! Aber andererseits bringt dieser ungestüme Fremde mit einem Schlag jede Menge Abwechslung in Carolines ansonsten eher langweiliges Leben...

MEINE EINSCHÄTZUNG:

Adam Hardesty; ein durch einen ihm wohl gesonnenen Gönner zur oberen Gesellschaftsschicht aufgestiegener Gentleman, möchte die Beweise seiner wirklichen Herkunft aus Rücksichtsnahme seines Gönners gegenüber, der ihn nachträglich als Verwandten und Erben eingesetzt hat, sicherstellen. Das ist nicht so einfach, da das Tagebuch, in dem die verfänglichen Informationen niedergeschrieben wurden, gestohlen wurde. Die Besitzerin bzw. die Erpresserin, die das Buch in Verwahrung hatte, wird ermordet, bevor Adam sie zur Rede stellen kann. Bei der ermordeten Frau, ein sogenanntes Medium, die angeblich mit Toten aus dem Jenseits Verbindung hatte, findet Adam einen Zettel mit Namen derer, die an ihrer letzten Seance teilgenommen haben.

Caroline Fordyce, eine Schriftstellerin, die aus Recherchegründen an dieser Seance teilgenommen hat, staunt nicht schlecht, als Adam sie zu Hause aufsucht und ihr unterstellt, sie könnte etwas mit dem Mord an dem Medium zu tun haben. Caroline ist schockiert. Zwar ist sie unschuldig, doch leider hat sie vor einiger Zeit einen Skandal überstehen müssen und war daher in Folge dessen gezwungen ein neuen Namen anzunehmen und den Wohnort zu wechseln. Noch mal möchte sie keinesfalls im Mittelpunkt eines neues Skandals stehen und daher bietet sie Adam mutig ihre Hilfe bei der Aufklärung des Falles an.
Außerdem fasziniert sie dieser geheimnisvolle Mann zu sehr - sieht sie ihn doch insgeheim als Inspiration für ihren beliebten Fortsetzungsroman; als den Schurken ;-) Also versuchen beide den Mörder zu fassen und verlieben sich natürlich währenddessen auch ineinander. Doch hat ihre Liebe eine Zukunft?

Ich war, nachdem mit der letzte Roman von Amanda Quick (Geheimnis der Nacht) so gut gefallen hat, schon ziemlich gespannt auf dieses neue Werk. Obwohl die Protagonisten einigermaßen sympathisch waren, fand ich das Buch leider nicht so gut. Die Kriminalgeschichte war leider zu leicht durchschaubar und wurde dadurch schnell unspannend. Die sich anbahnende Romanze zwischen Caroline und Adam hätte noch einiges herausreißen können, wenn sie nicht so lieblos und ohne den sonst so üblichen Quick-Humor geschrieben worden wäre. Der Schwerpunkt bei diesem Roman liegt meiner Meinung auch zu sehr auf der Kriminalgeschichte, was, wenn es anders und vor allem spannender umgesetzt worden wäre, ja kein Grund ist, bemängelt zu werden. Gerade bei diesem Buch fällt es auf, dass die Autorin sich wohl nicht ganz entscheiden kann, welches Genre sie lieber schreiben möchte. Den Krimi oder den historischen Liebesroman. Die Gradwanderung zwischen den beiden Genres ist bei diesem Buch leider gescheitert. Bei der Einschätzung tendiere ich eigentlich eher zu 2.5 als zu 3.0. Grund für die höhere Bewertung ist eigentlich nur Quicks gewohnt guter Schreibstil.

Geschrieben von Nicole G. am 08.08.05

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"Im Bann der Leidenschaft"

Amerikanischer Originaltitel: Don't Look Back
Verlag: Blanvalet
Bewertung: 2.5

Lavinia Lake lebt mit ihrer jüngeren Nicht Emeline zusammen. Eines Tages taucht Howard Hudson, ein alter Freund ihrer Familie in ihrem Haus auf. Er stellt ihr seine Frau Celeste vor und teilt ihr mit, dass er sich in London eine eigene Hypnosepraxis einrichten möchte. Am selben Tag sieht Lavinia einen anderen Mann aus ihrer Vergangenheit - Oscar Pelling. Er machte sie und ihre Hypnosetherapie damals für den Selbstmord seiner Frau Jessica verantwortlich, die er schlug. Nach diesem Eklat gab Lavinia die Hypnose auf. Nun stellt sie zusammen mit Tobias March, der ihr Liebhaber ist, Nachforschungen privater Natur an. Als Celeste ermordet wird, bittet Howard Lavinia darum den Mörder zu finden. Er vermutet, dass Celeste von ihrem Liebhaber getötet wurde, weil sie in den Diebstahl eines antiken, britisch – römischen Armbandes, „Blaue Medusa“ genannt, verwickelt war. Bei ihren Nachforschungen erhält Lavinia Hilfe von Tobias, seinem Schwager Anthony und ihrer Nichte Emeline.

Zuerst finden sie heraus, wem das Armband gehörte und das der Besitzer von dessen Verlust noch nichts wusste. Auch ein gewisser Lord Vale scheint sich für das seltene Stück zu interessieren, ist er doch Verwalter der Connaisseurs, einem Sammlerclub, der sich für besondere Antiquitäten interessiert. Als Lavinia einer Spur folgend den Antiquitätenhändler Tredlow aufsucht wird sie in einem Safe eingesperrt. Tobias findet sie und auch Tredlow, der niedergeschlagen wurde, rechtzeitig.

Während Lavinia absolut in ihre Nachforschungen vertieft ist, versucht Tobias außerdem noch herauszufinden, was Oscar Pelling in London tut. Als er die Prostituierte findet, mit der dieser zusammen war, erfährt er, dass Pelling der Mörder von Celeste sein muss. Pelling scheint dem Wahnsinn verfallen zu sein und ist besessen von der „Blauen Medusa“. Er entführt schließlich Lavinia, weil er meint, sie würde das Versteck der „Medusa“ kennen. Doch Tobias findet Lavinia und erschießt Pelling.

Die Liebesgeschichte ist nicht sehr ansprechend gestaltet, die Detektivgeschichte ist okay. Insgesamt ein Buch, das nicht sehr lang in Erinnerung bleibt.

Geschrieben am 24.03.05 von Lexi

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"Late for the Wedding"

Deutscher Titel: Skandal um Mitternacht (04/04 Blanvalet)
Amerikanische Originalausgabe: von 2003
Verlag: Bantam Books
Bewertung: 3.5

Der Privatermittler Tobias March ist einer Einladung auf Land gefolgt, da er meint bei dieser Party ein paar ruhige Minuten mit seiner Geschäftspartnerin und Liebhaberin Lavinia Lake verbringen zu können. Diese gesellschaftlichen Ereignisse auf dem Land sind bekannt dafür, dass niemand sich dafür interessiert, wer in welchem Zimmer und mit wem übernachtet. Jedoch wird Tobias freudige Erwartung auf eine leidenschaftliche Nacht schnell enttäuscht, denn er erhält überraschenderweise Besuch auf seinem Zimmer von Aspasia Gray. Aspasia war vor drei Jahren die Verlobte seines langjährigen Freundes Zachary Elland. Tobias fand damals heraus, dass Zachary als Memento-Mori Mann, auch besser bekannt als ein Auftragskiller dessen Markenzeichen "Memento-Mori-Ringe" am Tatort waren, sein Unwesen getrieben hat. Als er ihn zur Verantwortung ziehen wollte, hat Zachary sich umgebracht.

Aspasia ist nach einigen Jahren in Frankreich nach England zurückgekehrt und hat einen Memento-Mori-Ring erhalten (einen Memento-Mori-Ring ziert meistens ein Sarg in dem sich ein nachempfundener Miniatur-Totenkopf-Schädel befindet), ein Zeichen dafür das jemand versucht, Zachary nachzuahmen. Tobias entschließt sich, der Sache anzunehmen. Er fühlt sich immer noch schuldig an den damaligen Ereignissen.

Als Tobias dann doch noch eine leidenschaftliche Nacht mit Lavinia in deren Zimmer verbringen will, werden sie von einem markerschütternden Schrei gestört. Der Adelige Lord Fullerton ist vom Dach gestürzt, während alle anderen auf Beaumont Castle einen Selbstmord vermuten, entdeckt Tobias im Zimmer des Lords einen Memento-Mori Ring. Da Tobias und Lavinias Ermittlungen jede Menge Gerede nach sich ziehen würden, werden sie von Lord Beaumont des Hauses verwiesen.

Zurück in London kann Lavinia Tobias dazu überreden, sie an den Ermittlungen teilhaben zu lassen, da sie die letzte war, die Lord Fullerton lebend gesehen hat. Er war in Begleitung einer Magd, die den Lord anscheinend vom Dach gestoßen hat. Und so nehmen die Verwicklungen und Ermittlungen ihren Lauf...

"Late for the Wedding" ist der dritte Teil in Amanda Quicks historischer "Liebesroman-Krimi" Reihe um die Privatermittler Lavinia Lake und Tobias March. Die Ermittlungsmethoden der Helden sind teilweise viel zu modern für das 19. Jahrhundert, aber alles in allem lässt sich die Geschichte gut lesen, auch wenn es keine großen Überraschungen gibt. Ein Durchschnittsroman, den man schnell wieder vergisst.

Kritik geschrieben am 17.05.03 von Isolde W.

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"Liebe wider Willen"

Originaltitel: Slightly Shady
Deutsche Erstveröffentlichung: 2002
Verlag: RM Buch und Medien (Bertelsmann Club)
Preis: € 12,90
Bewertung: 3.5
 
Lavinia Lake ist mit ihrer Nichte in Rom gestrandet und versucht sich als Antiquitätenhändlerin. Dabei kommt sie einer kriminellen Vereinigung in die Quere. Auf deren Spur ist der Privatdetektiv Tobias March. Um Lavinia zu schützen, zerstört er ihr Geschäft und verfrachtet sie zurück nach London.

Dort treffen die beiden nach Monaten wieder aufeinander: in der Wohnung eines tot in seinem Hausflur liegenden Erpressers, der auch Lavinia erpresst hat. Gezwungenermaßen müssen Lavinia und Tobias zusammenarbeiten, um der Schmugglerbande auf die Spur zu kommen. Dabei kommen sie sich noch näher als gedacht...

Von vielen anderen historischen Liebesromanen hebt sich dieser wohltuend ab, weil beide Protagonisten für ihren Lebensunterhalt arbeiten müssen. Auch der Einstieg in die Geschichte ist ungewöhnlich, da der Held im Prolog eine Rolle als Bösewicht bekommt. Leider ist die eingearbeitete Kriminalgeschichte verworren und es kommen ­ gerade zu Beginn ­ zu viele Namen vor, die schwer zuzuordnen sind. Dies nimmt etwas von dem Lesevergnügen. Des weiteren sind einige störende und überflüssige Unsauberkeiten in der Geschichte. So wird der Held durch einen Schuss am linken Bein verletzt, aber mal schmerzt ihn das rechte, dann wieder das „richtige" Bein. Namen werden verwechselt und auch der Klappentext passt nicht so recht. Insgesamt gleicht der Humor in der Story die Schwächen aus und die beiden Nebenfiguren sind gut gezeichnet.
 
Kritik geschrieben am 03.04.2002 von Agathe K.
 

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"Heißes Versprechen"

Verlag: Blanvalet Verlag, Oktober 2001
Originaltitel: Wicked Widow (2000)
ISBN: 3-442-35453-6
Preis: 12,00 DM
Bewertung: 3.5

In der Londoner Gesellschaft wird Madeline Deveridge "Schwarze Witwe" genannt. Angeblich soll die kluge schöne Frau ihren Mann ins Jenseits befördert haben. Zur Zeit hat Madeline aber ganz andere Sorgen, als sich um ihren Ruf Gedanken zu machen: In ihrem Haus spukt es nämlich. Und Madeline befürchtet, dass der Geist ihr verstorbener Mann ist, der sie bedroht. Um dem Spuk ein Ende zu bereiten, braucht Madeline allerdings Hilfe.

Die sucht und findet sie bei dem geheimnisvollen Artemas Hunt, dem Besitzer von Londons beliebtesten Vergnügungspark - und ein Meister des Vanza. Damit scheint er die perfekte Wahl zu sein, war ihr verstorbener Gatte doch, ebenso wie ihr Vater, ebenfalls ein Mitglied der Vanza. Artemas lässt sich weder von Geistern noch von Gerüchten über seine "Auftraggeberin" einschüchtern. Eher lässt er sich zu sehr in ihren liebreizenden Bann ziehen.

Doch der "Geist" entpuppt sich als gefährlicher als erwartet. Zudem wird auch Artemas privater Racheplan mit in die Sache verwickelt.

Ich hätte nicht erwartet, dass mich die komplette Übersetzung der Anreden (Frau Deveridge und Herr Hunt) so sehr stören würde. Dies ist aber doch der Fall und ich hoffe, dass es beim nächsten Mal wieder anders ist. Die Geschichte an sich beinhaltet die typischen Merkmale eines Quick-Romans und ist schön zu lesen. Nur von der Vanza-Philosophie habe ich inzwischen genug.

Review von Karin M. am 27.12.2001
 

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"Slightly Shady"

Deutscher Titel: Liebe wider Willen (04/02 im Bertelsmann Club als Club Premiere)
Amerikanische Originalausgabe: von 2001
Verlag: Bantam Books
Bewertung: 2.5

Lavinia Lake hat in Rom eine Art Antiquitätengeschäft eröffnet und plötzlich steht dieser gewisse Mr. Tobias March in der Tür und behauptet ihr Laden würde von einem Verbrecher zum Weiterleiten von Nachrichten benutzt. Er zwingt sie regelrecht ihr Geschäft aufzugeben und schickt sie zurück nach London. Hier ernennt sich Lavinia zur Privatdetektivin.

Und so trifft sie auch einige Zeit später Tobias March wieder, der ebenfalls seinen Lebensunterhalt damit verdient, indem er sich als Privatdetektiv verdient. Tobias hat den Auftrag einen Verbrecher zu entlarven, aber immer wieder gehen seine Ermittlungen ins Leere. Da schlägt ihm Lavinia einen Deal vor: Man kann sich gegenseitig unterstützen. Und da Tobias schon lange sein Herz an die bemerkenswerte Lavinia verloren hat, willigt er ein, nicht wissend, auf was er sich da einlässt.

Slightly Shady hat mich kurz gesagt total enttäuscht. Hier ist nichts mehr von Amanda Quicks bemerkenswertem Unterhaltungsstil zu merken. Im ganzen Buch wird nicht einmal erwähnt wie der Held aussieht bzw. wie alt er ist. Das hat mich total irritiert. Bei der Heldin ist es fast genauso. Ich werde mir ernsthaft überlegen, ob ich mir weitere Amanda Quick Romane zulege, da die Autorin ja vorhat, mehrere Bücher über Tobias und Lavinia zu schreiben.

Kritik geschrieben am 01.07.01 von I. Wehr

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"Wicked Widow"

Deutscher Titel: Heißes Versprechen (05/01 im Bertelsmann Club als Club Premiere)
Amerikanisches Audiobook: abridged (gekürzt)
Verlag: BDD Audio
Bewertung: 4.0

Bereits seit 5 Jahren arbeitet Artemis Hunt an seinem Racheplan. Und nichts und niemand, kann ihn davon abbringen. Da lernt er die mysteriöse Witwe Madeline Reed Deveridge kenne, der man nachsagt, das sie ihren Mann ermordet hat. Madeline fürchtet vom Geist ihres verstorbenen Mannes verfolgt zu werden und als ihr Dienstmädchen entführt wird, erpresst sie Artemis Hunt um Hilfe.

Artemis ist ein Meister des Vanza und hat sich seinen Weg in die Londoner High Society schwer erarbeitet. Wenn bekannt würde das er der Besitzer der "Dream Pavillons" ist, wäre sein guter Ruf zerstört, denn kein Gentleman der etwas auf sich hält, würde zugeben sein Geld aus Handel zu beziehen. Also arbeiten er und Madeline mehr oder weniger aus gegenseitigem Nutzen zusammen.

Bald jedoch entwickelt sich ihre Beziehung über das geschäftliche hinaus. Aber sollte Madelines Ehemann etwa wirklich noch am Leben sein?

Das schöne an gekürzten Audiobooks ist, wenn das Buch eh nicht besonders ist, verpasst man nichts wichtiges. Und da mich Amanda Quick mit ihrer Vanza-Philosophie schon sehr genervt hat, war ich froh sie hier nur in geringer Form "auf die Ohren zu bekommen". Alles in allem ist der Roman ganz okay, aber ich würde mir wirklich wünschen Amanda Quick würde endlich wieder über etwas anderes schreiben als immer nur "Vanza".

Kritik geschrieben am 08.04.01 von I. Wehr

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"Verstohlene Küsse"

Originaltitel: I Thee Wed
Verlag: Bertelsmann (Club Premiere)
Preis: 24,95 DM
Bewertung: 3.5

Emma Grayson schafft es immer wieder, von einer Katastrophe in die nächste zu schlittern. Mit ihrer Arbeit als Gesellschafterin war sie bisher nicht sehr erfolgreich, da sie laufend ihren Arbeitgeber wechseln mußte. Jetzt ist sie zusammen mit Lady Mayfield, ihrer neuesten Arbeitgeberin, auf Ware Castle zu Gast. Dort hält sich auch Chilton Crane auf, ein absoluter Widerling der dafür verantwortlich war, das Emma eine ihrer Stellen verlor, weil er ihr stets nachgestellt hat und ihr seine unverwünschen Aufmerksamkeiten aufzwingen wollte.

Auf der Flucht vor dem unausstehlichen Kerl versteckt sich Emma in einem Kleiderschrank und trifft dort ausgerechnet auf Edison Stokes, einen Mann den niemand so recht einschätzen kann. Die auf so ungewöhnliche Weise geschlossene Bekanntschaft wird bald für Edison und Emma zum gegenseitigen Nutzen. Während Edison auf der Suche nach dem „Buch der Geheimnisse" ist, verpflichtet er Emma als seine Assistentin und zahlt ihr damit ein Gehalt, was sie dringend für das Schulgeld ihrer jüngeren Schwester braucht.

Nicht nur die Nachforschungen sorgen dafür, das Emma und Edison sich immer näher kommen. Denn das eine Anziehungskraft zwischen ihnen besteht, das können sie nicht leugnen. Aber da zeigt sich, daß noch längst nicht alle Gefahren ausgestanden sind.

Leider muß ich sagen das "Verstohlene Küsse" nicht an die vorherigen Amanda Quick Romane heranreicht. Die Geschichte ist lediglich akzeptabler Durchschnitt und der Leser vergißt sehr schnell wieder, wovon das Buch handelte.

Kritik geschrieben am 29.03.00 von Isolde W.

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"With This Ring"

Deutscher Titel: Im Sturm erobert
Amerikanische Originalausgabe: von 1998
Verlag: Bantam Books
Bewertung: 4.5

Wer bisher noch keinen Amanda Quick Roman gelesen hat, dem kann ich nur sagen er hat das Beste noch vor sich!

Beatrice Pool braucht dringend die Hilfe von Leo, Earl of Monkcrest, der ein anerkannter Fachmann für Antikes ist. Dabei läßt sie vollkommen außer acht, daß er als exzentrisch gilt und den Beinamen "Mad Monk" (wörtlich übersetzt: Verrückter Mönch) trägt, der fast allen Männern seiner Familie angehaftet hat. Ihr Onkel, Lord Glassonby kam unter seltsamen Umständen ums Leben und die versprochene Mitgift für Beatrices Cousine Arabella hat sich in Luft aufgelöst. Lord Glassonby hat nämlich sein ganzes Geld vor seinem Tod für die "Ringe der Aphrodite" ausgegeben, einem wertvollen Teil einer mysteriösen Legende welche sich um eine Statue dreht, in der angeblich ein Schatz verborgen sein soll.

Beatrice, die bereits auf die dreißig zugeht, ist Witwe und muß dringend dieses verschwundene Kleinod auftreiben, um eine Ehe für ihre Cousine zu sichern, die sonst vollkommen mittellos wäre. Sie selbst lebt von ihrem Einkommen als Schriftstellerin. Unter dem Pseudonym Mrs. Amelia York schreibt sie romantische Horrorgeschichten, die zwar von den Kritiken zerrissen aber von den Lesern geliebt werden. Leo, der aus seinen düsteren Grübeleien gerissen wurde ist fasziniert von der Frau, die sich einfach Zutritt zu seinem Haus verschafft hat, ohne das sie eingeladen war. Er stimmt zu ihr zu helfen und will ihr später sogar die Ringe abkaufen, damit die Mitgift für Arabella gesichert ist.

Also begleitet Leo Beatrice nach London. Bald sind beide in ein Gestrüpp aus Intrigen und Verwirrungen verstrickt. Und die Suche nach den Ringen stellt sich gefährlicher heraus, als gedacht. Denn jemand ist ihnen auf den Fersen. Der Earl, der bereits auf die vierzig zu geht, ist von seinen Gefühlen für die ungewöhnliche und selbstbewußte Beatrice, die ihm bei allen Abenteuern stets begleiten will, aus der Bahn geworfen. Beiden haftet der Ruf an, eine perfekte Ehe hinter sich zu haben an und angeblich will keiner von ihnen je wieder heiraten. Je gefährlicher ihre Unternehmen werden, desto näher kommen sie sich.

Wie lange können sie der gegenseitigen Anziehungskraft widerstehen? Und sollte ihre Beziehung wirklich nach dieser Schatzsuche einfach so enden?

Für mich gab es gar kein Zögern, Amanda Quicks neuen Roman mußte ich einfach lesen! Wie immer ist er sehr vergnüglich und unterhaltsam. Diese Autorin garantiert einfach für Lesevernügen! Keines ihrer Bücher hat mich bisher enttäuscht. Mit Beatrice und Leo hat Amanda Quick zwei Helden in ihren besten Jahren beschrieben, die ein ungewöhnliches Abenteuer erleben. Ich kann nur sagen: Diese Geschichte muß man gelesen haben!

Kritik geschrieben am 12.03.99 von I. Wehr

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"Geliebte Rebellin"

Originaltitel: Affair, 1997
Deutsche Erstveröffentlichung: 1998
Verlag: Bertelsmann Club
Preis: 26,90 DM
Bewertung: 4.5

Wiedermal ist es Amanda Quick gelungen, ein spannendes und humorvolles Buch zu schreiben, was den Leser keinesfalls enttäuscht.

Charlotte hat es sich in den Kopf gesetzt, den Mord an Drusilla Heskett aufzuklären. Mrs. Heskett war eine ihrer Kundinnen. Charlotte führt eine Art Heiratsvermittlung, bei der wohlhabende Frauen die Vergangenheit möglicher Heiratskandidaten überprüfen lassen können. Für Mrs. Heskett hat sie gleich vier Kandidaten überprüft und ihr Ergebnis vorgelegt und kurz darauf ist dieser seltsame Mord passiert. Nur scheinen alle anderen zu denken es wäre ein Unfall.

Baxter St. Ives ist ebenfalls an der Lösung dieses Rätsel interessiert, weil ihn seine Tante um diesem Gefallen gebeten hat. Er bewirbt sich bei Charlotte um eine Stelle als Sekretär und wie es scheint kann er ihre Anforderungen erfüllen, denn er denkt von sich selbst er sei "so fad wie Haferschleim". Charlotte sieht in ihm allerdings gleich den klugen Chemiker, der er ist, und daher ist sie erst auf Drängen ihrer jüngeren Schwester und ihrer Haushälterin bereit, Baxter den Posten anzuvertrauen.

Baxter lernt sehr schnell wie impulsiv Charlotte handelt, und das bringt sie in mehr als nur eine brenzliche Situation. Um sich besser in den höheren Kreisen bewegen zu können, täuschen sie eine Verlobung vor. Und da die beiden Gefallen aneinander gefunden haben, also es funkt doch ziemlich gewaltig, schlägt Baxter Charlotte eine Affäre vor, da er weiss wie sie über eine Ehe denkt.

Das sie auch dem Täter immer näher kommen, zeigen die seltsamen Versuche die er unternimmt, um einen Keil zwischen Charlotte und Baxter zu treiben. Aber da hat er nicht mit der Willensstärke der beiden gerechnet. Und in der grössten Gefahr erkennt Baxter endlich, was für ihn der "Stein der Weisen" ist.

Vergnüglich, spannend und herzerfrischend - ein Lesespass den man auf keinen Fall verpassen sollte.

Kritik geschrieben am 08.04.98 von I. Wehr

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"Zärtliche Teufelin"

Originaltitel: Mischief, 1996
Deutsche Erstveröffentlichung: 1997
Verlag: Blanvalet
Preis: 29,80 DM
ISBN: 3-7645-0028-X
Bewertung: 4.5

Amanda Quick schreibt wundervolle Romane. Ich liebe alle ihre Bücher und dieses bildet keine Ausnahme.

Imogen Waterstone ist eine unabhängige Frau die vorhat, den Tod ihrer besten Freundin Lucy zu rächen. Sie ist sich sicher, das Lord Vanneck, der Ehemann ihrer Freundin, der Mörder ist. Für ihren Racheplan benötigt sie die Hilfe von Matthias, Earl of Colchester, auch genannt der Kaltblütige Colchester.

Imogen und Matthias treffen sich das erste Mal im Haus von Imogens verstorbenen Onkel Selwyn. Dort bittet sie Matthias um Hilfe. Der Earl ist fasziniert von der ungewöhnlichen Imogen und ihrem waghalsigem Plan. Er hat keine Chance abzulehnen und ehe er sich versieht, steckt er inmitten von Imogens Racheakt.

Matthias verliert die Kontrolle über seine zu spielende Rolle, da er sich in Imogen verliebt. Sie teilt seine Interessen, beide begeistern sich für Zamar, die berühmte untergegangene Welt und Imogen schafft es, ihn vor den Geistern aus seiner Vergangenheit zu schützen.

Kurze Zeit später erwischt man die beiden in einer kompromittierenden Situation und ihnen bleibt nur eine Heirat als Ausweg. Da aber Imogen ihre Rachepläne nicht so einfach aufgeben will, stecken die beiden bald in grossen Schwierigkeiten und sie müssen erkennen das sie sich in Gefahr begeben haben.

Das Buch erzählt eine wunderbare Liebesgeschichte mit einer Menge Humor und Seufzern (von meiner Seite) zwischen einer starken Heldin und einem grossartigem Helden.

Kritik geschrieben am 19.05.97 von I. Wehr

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