"Der grüne Schal"

Autorin: Patricia Rice

Originaltitel: Surrender, 1984

Verlag: Cora (Historical Gold Extra Band 26)

Bewertung: 1.5

 

Jennifer Pell muss bereits seit vielen Jahren hart arbeiten, indem sie im elterlichen Gasthaus sämtliche niedrigen Arbeiten verrichtet. Sie träumt von einem besseren Leben und als sie eines Nachts vor einem aufdringlichen Gast in ein Zimmer des Gasthofs flieht, rechnet sie nicht damit, das dieses benutzt wird. Daher ist sie vor Überraschung wie gelähmt, als zwei Arme sie umschlingen und aufs Bett ziehen. Jennifer verbringt eine leidenschaftliche Nacht mit einem Unbekannten. Am nächsten Tag bleiben ihr nur ein paar Münzen und ein grüner Schal als Andenken. Sie glaubt der Unbekannte würde wiederkehren, aber ihre Hoffnung ist vergeblich. Erst als ihre Tante zu Besuch kommt erfährt Jennifer, dass die Nacht nicht ohne Folgen geblieben und sie schwanger ist.

In der darauffolgenden Zeit genießt sie ein friedvolles Leben bei ihrer Tante und ihrem Onkel, da ihre Eltern ihren Anblick nicht mehr ertragen konnten. Dann jedoch mischen sich ihre Eltern nochmals in ihr Leben ein und verlangen das sie ihr Baby weggibt. Auf dem Weg in eine kleine Stadt in Illinois lernt sie auf dem Flussdampfer, mit dem sie unterwegs ist, den gutaussehenden Kapitän Marcus Armstrong kennen.

Weder Jennifer noch Marcus wissen, das sie bereits einmal vom Schicksal zusammengeführt wurden. Denn Marcus ist der Vater von Jennifers ungeborenem Kind. Aber bevor die Wahrheit ans Licht kommt, haben sie noch einen langen leidvollen Weg vor sich.

Dieser Historical Gold Extra verspricht über 500 Seiten Lesevergnügen, aber auf Seite 290 hab ich entnervt aufgegeben, mich durch den Roman zu quälen. Die Story ist einfach nur langweilig. Es gibt eine Liebesszene gleich zu Anfang des Romans und bis man auf eine weitere stößt, muss man sich durch eine unverständliche und absolut belanglose Story kämpfen. Das war mein zweiter Patricia Rice Roman und ein drittes Buch der Autorin werde ich garantiert nicht freiwillig lesen, dafür ist mir meine Zeit zu schade.

Kritik geschrieben am 27.12.00 von Isolde W.

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