"In den Armen meines Feindes"

Originaltitel: The Laird's Lady

Autorin: Joanne Rock

Verlag: Cora, Historical 216, 2006

Bewertung: 4.0

England 1307:
“Die Schotten kommen”. Dieser Ausruf verändert das Leben der schönen, jungen Engländerin Rosalind de Beaumont, denn die Schotten zündeten einst ihre Burg an und sie verlor ihre geliebten Eltern und ihren Bruder in dem Feuer. Nun ist ihre Burg wiederum in Gefahr und sie weiß nur einen Weg um die Burg und ihre Untertanen zu schützen. Sie verkleidet sich als Mann und erklärt den Schotten den Krieg. Gemeinsam mit den anderen verteidigt sie ihre Heimat mit der Armbrust, doch der Widerstand ist zwecklos: die Burg wird eingenommen.

Malcom McNair ist schon lange auf der Suche nach einen eigenen Zuhause, nach einem Ort an dem er sich niederlassen kann. Gemeinsam mit seinen Brüdern will er Burg Beaumon für seine schottischen König erobert und er hofft insgeheim, dass der König sie ihm nachher überlässt. Umso erstaunter ist er, dass der Burgherr obwohl die Lage aussichtslos erscheint, kämpfen will.

Als Malcom feststellen muss, dass Rosalind eine Frau ist und ihm fast mit der Armbrust und später mit einem Dolch tötet hätte, ist er sprachlos. Doch er weiß sofort, diese feurige Frau will ich besitzen. Aber Rosalind lehnt jedes Friedensangebot ab, denn sie wartet verzweifelt auf die Rückkehr ihres Verlobten Gregory, der die Schotten in die Flucht schlagen soll.

Doch jeden Tag den sie länger mit Malcom verbringt wächst eine Leidenschaft in ihr, die sie nicht mehr verdrängen kann. Sie fühlt sich immer mehr zu ihrem Feind hingezogen, der sie und ihrer Burgbewohner mit Respekt behandelt. Schon bald verbringt sie eine heiße Liebesnacht mit Malcom und sie weiß, dass sie ihn nie verlassen kann und nur ihm lieben wird. Doch da kehr ihr Verlobter Gregory zurück…

Eine schöne, aber auch vorhersehbare Geschichte, die sich sehr gut lesen lässt. Die Geschichte beginnt sehr spannend, jedoch in der Mitte wirkt sie etwas in die Länge gezogen und das Ende ist sehr absehbar. Aber trotzdem lesenswert.

Geschrieben von Marina G. am 23.02.2007.
 

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