Originaltitel: A perilous Attraction, 2002
Autorin: Patricia Frances Rowell
Verlag: Cora Historical 179, 2003
Bewertung: 3.0
England 1810:
Catherine Maury lebt seit dem Tod ihrer Eltern bei ihrem Onkel und der
Tante. Das Verhältnis ist ziemlich unterkühlt. Als ihr Onkel
nicht nur sein, sondern auch ihr Geld verspielt und sich dann nach
Amerika absetzen will, nimmt er einfach in Catherines Namen den
Heiratsantrag von Charles Randolph, Lord Caldbeck, an. Die sehr
temperamentvolle Catherine, die mit ihrem Erbe eigentlich Waisenkindern
helfen wollte, ist verzweifelt, kann es sich aber in dieser Situation
nicht erlauben, den Antrag abzulehnen. Bei einem Gespräch mit dem
Lord, der dafür bekannt ist, keine Gefühle zu zeigen,
verspricht er ihr, das Geld für den Bau eines Waisenhauses zur
Verfügung zu stellen.
Nach der Hochzeit ziehen die beiden auf seinen Landsitz Wulfdale, wo er
sie wider Erwarten sehr behutsam und zärtlich in die
körperliche Seite der Ehe einführt. Catherine ist
glücklich. Ihr Ehemann ist zwar sehr verschlossen, aber auch sehr
freundlich und zärtlich. Und er hält sein Versprechen was das
Waisenhaus angeht. Das Leben könnte eigentlich gar nicht besser
sein, denn auch Gefühle stellen sich langsam ein.
Doch dann wird die erste Frauenleiche im Dorf gefunden, die scheinbar
keines natürlichen Todes gestorben ist...
Ich habe gehört, dass dies der erste Roman der Autorin sein soll.
Dafür finde ich ihn schon ganz gut. Es war ganz erfrischend zu
lesen, wie die temperamentvolle Catherine und der stille Charles
miteinander agiert haben, obwohl ich bis heute nicht verstanden habe,
warum er sich so extrem von seinen Gefühlen verabschiedet hat bzw.
sie nicht zeigen kann. Um so schöner fand ich es, wie Catherine in
wieder aus seinem Schneckenhaus herausgeholt hat.
Geschrieben von Karin M. am 16.09.2006
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