"Wer Liebe verspricht"

Autorin: Rebecca Ryman

Verlag: Fischer

Preis: 15,00 DM

Bewertung: 1.0

 

Dieses Buch habe ich gelesen, da mich Geschichten mit Indien als Hintergrund schon immer sehr fasziniert haben und ich ein großer Fan des Filmes "Palast der Winde" bin.

Im Jahre 1848 trifft die 22-jaehrige Amerikanerin Olivia auf Einladung ihrer Tante Bridget und ihres Onkels Josh in Indien ein. Sie soll dort verheiratet werden. Aber Olivia denkt gar nicht daran, irgendeinen hohlköpfigen englischen Kolonialherren zu heiraten. Sie sehnt sich nach ihrem Vater und nach Amerika.

Gelangweilt entflieht sie mal wieder einer der endlosen Gesellschaften und trifft dabei auf Jay Raventhorne, einem mysteriösen Fremden, der von der Gesellschaft zugleich geächtet und gefürchtet wird. Er ist sehr erfolgreich im Handel mit Tee und macht dabei Olivias Onkel Josh das Leben zur Hölle. Ausserdem scheint er noch etwas gegen Engländer zu haben, da er mit allen Mitteln versucht, ihnen die Geschaefte zu versauen.

Olivia ist vom ersten Moment an fasziniert und Jay geht es nicht anders, sie verlieben sich und Olivia wird sogar schwanger. Aber Jay verlässt sie und brennt mit Olivias Cousine Estelle durch, ohne von Olivias Schwangerschaft zu wissen. Olivia heiratet in ihrer Not einen Adeligen und bringt einen Sohn zur Welt. Sie beschliesst, dass Jay niemals von seinem Kind erfahren soll und schwört Rache...

Ich fand dieses Buch ziemlich langweilig und vor allem langatmig. Es dauerte ewig, bis Jay und Olivia den ersten Kuss tauschten und danach ging alles irgendwie viel zu schnell. Das Buch ist sehr lieblos geschrieben und ergeht sich eher in indischen Ausdrücken für Teegesellschaften, als in einer vernünfigen Handlung. Schade eigentlich, die Grundidee war nämlich nicht schlecht.

Reviewed von Maren Steinhäusser am 03.06.98.

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