"Rheines Gold"

Autorin: Andrea Schacht

Verlag: Blanvalet

Preis: EUR 12,00

Genre: historischer Krimi

Bewertung: 4.5

Köln, im Jahr 101 nach Christi Geburt

Seit ihr Mann Maurus nicht mehr lebt, man nimmt an, er wurde von Wölfen zerrissen, führt die Witwe Rufina, die gepachtete Therme weiter. Aber Rufina kann sich und ihre Kinder damit zurzeit gerade so über Wasser halten, das Geschäft geht nicht so gut. Daher ist sie alles andere als begeistert, als sie bei einem Kontrollgang entdeckt, dass wieder einmal kein frisches Wasser die Becken füllt. Dies ist schon öfters passiert und hat ihr Verdienstausfälle beschert. Als sie einen Bediensteten zum Baumeister Silvian schickt, damit dieser das Hindernis in der Leitung entfernt, weigert sich Silvian. Daraufhin wird Rufina fuchsteufelwild und macht sich selbst auf den Weg, dem störrischen Baumeister die Leviten zu lesen. Schließlich gibt Silvian klein bei und lässt das Wasser ab, um die Leitung überprüfen zu können. Der Schock sitzt tief, als man darin eine Leiche entdeckt.

Für Rufina werden ihre schlimmsten Albträume wahr, denn der Tote wurde zuletzt mit ihrem Mann gesehen. Langsam keimt in ihr ein fürchterlicher Verdacht, sie nimmt daher selbst Nachforschungen vor. Aber auf all ihre Fragen erntet sie nur Schweigen. Aber Rufina lässt nicht locker, schließlich stößt sie auf zwielichtige Machenschaften, illegalem Goldhandel und politischen Intrigen. Nun schwebt sie in höchster Gefahr, denn es ist leicht, einen Menschen in den dunklen Wäldern von Germanien verschwinden zu lassen.

Andrea Schacht präsentiert hier einen absolut gelungenen hist. Krimi, der zurzeit der römischen Besatzung spielt. Eine couragierte Heldin, die mit Intelligenz und Witz, der Lösung dieses Falles immer näher kommt. Zeitweise hat mich Rufina an die Begine Almut erinnert, wenn auch Rufina in einer ganz anderen Zeit angesiedelt ist. Ansonsten gibt es in der Geschichte aber durchaus auch einige romantische Szenen.

Kritik geschrieben am 23.10.05 von Uschi

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