"Twilight Hunger"

Amerikanische Originalausgabe: von 2002

Autorin: Maggie Shayne

Verlag: Mira

Genre: Paranormal

Bewertung: 3.0

Eines vornweg: Dieses Buch ist zwar das siebente in einer Serie, kann aber ohne weiteres als Einzelbuch gelesen werden. 

Morgan DeSilva, Adoptivkind drogenabhängiger Hollywoodstars, steht nach dem Tod ihrer Adoptiveltern völlig mittellos da. David, ihr väterlicher Freund, ist davon überzeugt, dass sie das Zeug zu einer guten Drehbuchautorin hat und stellt ihr ein uraltes riesiges Haus zur Verfügung, damit sie dort in Ruhe arbeiten kann. Morgan, die an einer angeborenen Blutkrankheit leidet und nur noch wenige Jahre zu leben hat, tut sich anfangs mit dem Schreiben schwer, bis sie eines Tages auf dem Dachboden die Tagebücher von Dante findet, der vor hundert Jahren in diesem Haus gelebt hat. Fasziniert von den Aufzeichnungen dieses scheinbar wahnsinnigen Mannes, der sich für einen Vampir hielt, verarbeitet sie seine Geschichte zu einem Drehbuch, mit dem sie schlagartig erfolgreich wird und finanziell ausgesorgt hat. Sie gerät jedoch immer mehr in Dantes Bannkreis, träumt nachts von ihm ohne zu wissen, dass es Dante persönlich ist, der sie des nachts besuchen kommt. Er ist gekommen, um die Person zu strafen, die sein Leben an die Öffentlichkeit gezerrt hat. Dante jedoch erkennt, dass Morgan eine der Auserwählten ist und verliebt sich letztendlich in sie. Doch ein Happy End ist noch lange nicht in Sicht, denn Morgen hat mit ihrem Drehbuch die Vampirjäger auf den Plan gebracht. Eine davon ist ihre eigene Zwillingsschwester Max, von deren Existenz sie nichts weiß. 

Maggie Shayne hätte gut daran getan, mit dem fulminanten Ende in "Born in Twilight", dem Vorgänger dieses Romans, auch die gesamte Serie zu beenden. So ist dieses Buch leider nur ein klischeebeladener billiger Abklatsch ihrer früheren Bücher in dieser Serie. Die Handlung ist nach dem ewig gleichen Strickmuster gestrickt und deshalb nur noch langweilig. Ich konnte weder für Morgen noch Dante Sympathie empfinden, da die beiden eindimensional und völlig farblos sind. Die relativ gute Bewertung gibt es nur für die parallel verlaufende Geschichte von Morgans Zwillingsschwester Max und den um Jahre älteren Polizisten Lou, den sie liebt. Fakt ist, dass ich das Buch nur fertig gelesen habe, da ich wissen wollte, wie sich die Geschichte um Max und Lou entwickelt.

Review geschrieben am 17.05.03 von Yvonne S

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