"Kalte Glut"

Autor: Sidney Sheldon

Verlag: Goldmann

Bewertung: 5.0

 

Tracy Whitney ist mit einem Mann aus bestem Haus verlobt. Sie hat alles was sie will. Doch dann tappt sie, Opfer ihrer eigenen Gutgläubigkeit, in eine raffinierte Falle des Syndikats und landet wegen eines angeblichen Bilderdiebstahls hinter Gittern. Das Hochsicherheitsgefängnis wird für Tracy zur brutalen Lebensschule, und als sie ein paar Monate später das Gefängnis verläßt, ist sie eine andere Frau geworden: desillusioniert und besessen von dem Gedanken an Rache.

Mit ihren einzigen Waffen - Intelligenz und Schönheit - macht sie sich systematisch daran, ihre Widersacher zu vernichten. Doch der Preis ihrer Rache ist hoch, denn die Gesellschaft verwehrt ihr die Rückkehr in ein normales Leben. Tracy setzt sich jedoch auf ihre Weise zur Wehr. Sie wird zur Superganovin, die nimmersatte Reiche um die angehäuften Reichtümer erleichtert. Niemand kann sie stoppen - weder die sie quer durch Europa verfolgende Interpol noch der geniale Versicherungsdetektiv Daniel Cooper. Nur einer ist ihr gewachsen - Jeff Stevens, eine ähnlich schillernde Figur wie Tracy selbst.

Dieser Roman fängt schon super an. Schon auf den ersten drei Seiten stockt einem der Atem. Sidney Sheldon hat mit seinen beiden Hauptfiguren, Tracy und Jeff, zwei unvergeßliche Charaktere geschaffen. Der Roman sprüht vor Witz und Lebendigkeit. Schade, daß Sidney Sheldon schon 81 Jahre alt ist (1917 geboren) und sicher nicht mehr allzuviele Bücher schreiben wird. Von seinen Romanen ist wirklich einer besser als der andere.

Reviewed von Petra Ludwig am 22.08.98, Herausgeberin von: Petra's Bücherforum

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