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Tod
in der Serenissima
Originaltitel: Death in a Serene City Autor: Edward Sklepowich Verlag: Ullstein-Verlag, 2001, 351 Seiten, ISBN: 3-548-25002-5 Bewertung: 4.0 |
Venedig im Januar:
Urbino Macintyre, ein amerikanischer Schriftsteller, und seine gute Bekannte,
die Contessa Barbara da
Capo-Zendrini, führen
aufgeregte Gespräche: die amerikanische Schriftstellerin Margaret
Quinton ist gerade verstorben, angeblich
hat sie Selbstmord
begangen - aus welchen Gründen? Sie hätte für ihren Schriftstellerkollegen,
den berühmten Clifford Voyd,
tiefere, unerwiderte
Gefühle gehegt - kann an diesen Gerüchten etwas dran sein?
Dann wird die alte
Waschfrau Maria Galuppi in der Kirche San Gabriele tot aufgefunden. Maria
Galuppi wurde ermordet, und die
von ihr hoch verehrte
Reliquie der heiligen Santa Teodora wurde aus der Kirche gestohlen. Die
Polizei vermutet, dass Carlo
Galuppi, Marias
geistig nicht ganz zurechnungsfähiger Sohn, der in San Gabriele als
Küster tätig war, seine Mutter ermordet hätte.
Carlo, ist zunächst
untergetaucht, und wird später tot aufgefunden; es heisst, er habe
Selbstmord begangen - für die Polizei
scheint der Fall
damit gelöst.
Aber Urbino, der
Maria und Carlo kannte, kann dies nicht glauben. Er beginnt, im Bekanntenkreis
Nachforschungen anzustellen.
Verwirrende, dunkle
Ereignisse aus der Vergangenheit kommen ans Tageslicht, alles scheint mit
dem geheimnisvollen Tod von
Beatrice, Marias
schöner Tochter, von vor über dreissig Jahren zusammenzuhängen.
Wird Urbino, unterstützt von der Contessa,
nach so langer Zeit
noch die Wahrheit finden können?
Ruhiger, stimmungsvoller
Krimi der den Leser bis zum Schluss über den wahren Täter im
unklaren lässt; teilweise wirkt die
Geschichte vielleicht
etwas "in die Länge gezogen", aber im grossen und ganzen gute Unterhaltung.
Reviewed am 18.02.01 von Sabine R.
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