Nicholas Sparks Review Page

|| Für immer der Deine || Nah und fern || Die Nähe des Himmels || Du bist nie allein || Weg der Träume (Elke) || Das Lächeln der Sterne || Das Schweigen des Glücks (Elke) || Zeit im Wind (Elke) || Weg der Träume (Petra) || Das Schweigen des Glücks (Petra) || Weit wie das Meer (Elke) || Wie ein einziger Tag || Weit wie das Meer (Petra) || Zeit im Wind ||

"Für immer der Deine"

Originaltitel: The Lucky One
Verlag: Heyne
Bewertung: 5.0

Inhaltsangabe:

Logan Thibault findet in der Wüste von Irak ein Foto, wo eine junge und attraktive Frau abgebildet ist. Er behält das Foto, da sich kein Besitzer dazu findet und wird seither bei seinen Kameraden im Krieg als Glückspilz gesehen; denn alle drei Einsätze übersteht er ohne nennenswerte Verletzungen.

Aus dem Krieg zurück ermutigt sein Freund Victor ihn, diese Frau zu suchen und tatsächlich macht sich Logan mit seinem Schäferhund Zeus von Colorado aus zu Fuß auf den Weg in die Südstaaten. Denn dort ist das Foto offensichtlich entstanden - in Hampton in North Carolina.

In North Carolina angekommen macht Logan jedoch gleich Bekanntschaft mit Deputy Keith Clayton. Er erwischt ihn dabei, wie er heimlich Fotos von nackten Mädchen am Strand macht. Und Logans Glück kennt keine Grenzen, als er die Frau auf dem Foto tatsächlich findet, in Elizabeth. Er fängt bei ihrer Großmutter an zu arbeiten und lernt Beth' Sohn Ben kennen. Aber aus irgendeinem Grund kann er ihr die Sache mit Foto nicht erzählen und als er erfährt, das Keith Clayton Beth' Ex-Mann ist, weiß er, das an der ganzen Sache etwas faul ist.

Mein Fazit:

Ein toller Roman. Wie immer beweist Nicholas Sparks seine Erzählkunst und ich bin restlos begeistert. Das Buch wird immer wieder aus verschiedenen Sichtweisen erzählt, aber hauptsächlich geht es hierbei um Beth und Logan, die sich nach anfänglichen Schwierigkeiten schnell miteinander vertraut machen und sich letztendlich ineinander verlieben. Beth lebt seit Jahren mit ihrem Sohn Ben bei ihrer Großmutter Nana, die so eine Art Hundeschule führt. Beth' Bruder Drake ist im Irak-Krieg gefallen und deshalb hegt sie anfänglich gegen Logan Groll, da er ehrlich gestanden hat, lange bei den Marines gedient zu haben.

Logan war mir von Anfang an sympathisch in seinem Charakter. Er wird als ruhiger Zeitgenosse dargestellt, nahezu sogar still, der die Einsamkeit sehr genießen kann. Stille Wasser sind ja bekanntermaßen tief und das trifft auf Logan sehr wohl zu. Mit Beth konnte ich mich von Anfang identifizieren, wo ich selbst eine zeitlang alleinerziehend war und die damit verbundenen Probleme im Alltag und auch bei der Partnersuche durchaus kenne. Der Autor hätte es nicht treffender darstellen können.

Von Anfang an wird klar, das es nicht nur eine einfache Geschichte ist. Keith Clayton ist der Gegenspieler Logans, doch sie handeln aus völlig verschiedenen Motiven. Obwohl man etwas ahnt und gewisse Parallelen zu "Weit wie das Meer" findet, muss man lesen, wie es mit der jungen und zerbrechlichen Liebe um Beth und Logan weitergeht.

Einziges Manko: Es ist etwas vorhersehbar. Aber auch nur für einen kleinen Bruchteil. Dennoch wollte ich ab der Hälfte das Buch nicht mehr aus der Hand legen; ich musste unbedingt wissen, wie es ausgeht. Ich kann das Buch 100%ig empfehlen und vergebe Höchstpunktzahl.

Kritik geschrieben am 13.08.09 von Elke K. (Monalou)

Zurück zum Anfang der Seite


"Nah und fern"

Originaltitel: Three Weeks With My Brother
erstmalig erschienen: Warner Books, New York, 2003
deutsche Erstausgabe: erschienen 2005
Bewertung: 4.5

Man ahnt nicht, was sich hinter diesem Titel verbirgt. Zwar weiß man aus vielen Presseberichten und Interviews, das der Autor schon sehr viel mitgemacht hat, aber in welchem Ausmaß sich das ganze befindet, kann man nur ansatzweise mit diesem autobiografischen Werk ergründen. Ich habe mir dieses Buch besorgt, weil ich ein absoluter Nicholas Sparks – Fan. Aber ich wusste nicht wirklich, was da auf mich zu kam.

Micah und Nicholas Sparks sind zwei Brüder, die mit ihrer jüngeren Schwester Dana und ihren Eltern in ärmlichen Verhältnissen aufgewachsen sind; überwiegend in Kalifornien. Sie sind eigentlich ziemlich gegensätzlich, dennoch verbindet sie ein ziemlich langer Leidensweg, der mit Tod der Mutter im Sommer 1989 begann. Während Micah sich des Lebens bewußt wird und seine Prioritäten ändert, rackert sich Nicholas immer mehr und mehr ab. Er kommt mit wenig Schlaf aus, kümmert sich stets um seine Frau und seine fünf Kinder und – so scheint es – ist jederzeit auf dem Sprung, das nächste erledigen zu wollen. Just in dieser Zeit flattert ihm ein Prospekt in die Hand über eine Weltreise.

Nicholas und Micah beginnen diese Weltreise und es ist wird für beide auch eine Reise ins eigene Ich. Nicholas beginnt über seine Kindheit zu schreiben, über seine Erlebnisse und Abenteuer mit seinem – nur ein Jahr älteren – Bruder Micah. Sie erinnern sich an die Umzüge, an die Armut und an die Herzensgüte ihrer Mutter, die sie sehr frei, aber dennoch sehr loyal und familienverbunden erzogen hat. Der Vater studiert viele Jahre, ehe er als Professor die Familie ernähren kann. Die Mutter, die stets freundlich war, arbeitet lange Jahre als Augenoptikerin.

Just in der Zeit, als Nicholas Sparks mit seiner Frau Cathy noch im Honeymoon ist, beginnt sich seine Welt auf dramatische Weise zu drehen. Denn die Mutter stirbt nur 6 Wochen nach der Hochzeit ihres Sohnes aufgrund eines Reitunfalls. Der Vater kommt jahrelang nicht mit der Trauer zurecht, er ist manisch-depressiv und hat nur in seinen Vorlesungen seine Erfüllung. Zuhause erscheint ihn die Trauer zu erdrücken. Bei Dana, dem Nesthäkchen der Familie, wird ein Gehirntumor festgestellt und bei Nicholas Sparks zweiten Sohn Ryan (die Familie lebt inzwischen an der Ostküste der USA) wird eine Art Autismus diagnostiziert. Micah, der seit dem Tod der Mutter alle Fäden der Familie in die Hand genommen hat, kümmert sich um alles sehr liebevoll, scheint dabei der Ruhepol für alle zu sein. Aber auch Micah hat mit der Trauer um seine Mutter zu kämpfen, mit der Krankheit der Schwester und dann schließlich auch mit dem plötzlichen Unfalltods des Vaters. Für beide Männer wird das Leben zu einer nicht enden wollenden Trauer.

Mein Fazit: Wenn es eine erfundene Geschichte gewesen wäre, hätte man sicher geschrieben, da ist zuviel Tod drin in dem Buch; zuviel Leid. Aber leider ist es nicht erfunden. Sie ist wirklich, alles ist passiert und der Autor schildert es in seiner einfühlsamen und sanftmütigsten Art, wie man es aus seinen Büchern kennt. Und ganz ehrlich, auch wenn der Autor es nicht will, aber ich empfand an einigen Stellen sehr viel Mitleid und spürte die Trauer. Er steht in diesem Werk offen zu seinen Gefühlen, ist dem Leser ehrlich gegenüber und dabei so einfühlsam, wie man ihn kennt. Anfangs schreibt er auch über sich als Schriftsteller und das er genauso normal ist wie jeder andere Mann auch. Als ich diesen Abschnitt über seine Arbeit las, berührte es mich sehr und ich persönlich habe aus diesem Buch einiges mitgenommen, was mir sicher in der einen oder anderen Situation helfen wird.

Kritik geschrieben von Elke H. Herausgeberin von Monalou's Homepage, 17.09.05

Zurück zum Anfang der Seite


"Die Nähe des Himmels"

Originaltitel: True Believer
erstmalig erschienen: Warner Books, New York, 2003
deutsche Erstausgabe: erschienen 2005
Bewertung:
4.5

Jeremy Marsh, waschechter New Yorker italienischer Abstammung, geschieden und seit Jahren als Wissenschaftsjournalist tätig, reist nach Boone Creek, einem kleinen verschlafenen Nest in North Carolina, um geheimnisvollen Lichtern auf die Spur zu kommen. Als rationell denkender Mensch glaubt er nicht an das Mystische und an die Magie. Seiner Meinung nach ist alles wissenschaftlich zu erklären.

Auf die Legende nach den geheimnisvollen Lichtern von Boone Creek brachte ihn Doris, eine Hellseherin. Sie besitzt in Boone Creek das Lokal Herbs, wo er auch das erste Mal auf sie trifft. Sie kann auch Gedankenlesen und als er sie auf die Probe stellt, spürt Jeremy das erste Mal, das es wohl tatsächlich etwas Magisches geben muss.

Auf dem Friedhof schließlich begegnet er Lexie Durnell. Sie ist nicht nur Doris' Enkelin, sondern auch die Bibliothekarin, die ihn bei der Suche nach dem Geheimnis von Boone Creek behilflich sein soll. Tatsächlich spürt Jeremy sofort, das Lexie etwas Besonderes ist und aus den Recherchen werden unvergeßliche Stunden. Lexie, die einzige lebende Verwandte von Doris, ist eigentlich mit ihrem Leben ganz zufrieden, doch sie ist oft einsam. Rodney, der Deputy von Boone Creek, scheint so etwas wie ihr Freund zu sein, doch Rodney faßt es anders auf als Lexie. Sie war bereits schon einmal verlobt und ein anderes Mal glaubte sie an die Macht der Liebe, doch sie wurde mehrmals schwer enttäuscht. Als sie Jeremy begegnet, ist ihr sofort klar, das er nach ein paar Tagen wieder nach New York zurückkehren würde. Dennoch kann sie der Versuchung nicht widerstehen und verbringt sehr viel Zeit mit Jeremy.

Als sie glaubt, die Sache sei schon längst entschieden, zieht sie sich von ihm zurück und er überrascht sie dort zum ersten Mal, indem er hinter ihr her reist, um ihr zu zeigen, wie viel sie ihm bedeutet, selbst nach der kurzen Zeit schon. Sie verbringen eine liebevolle und zärtliche Nacht zusammen und Jeremy verspricht ihr, das sie einen Weg finden, um ihrer Liebe eine Chance geben zu können. Doch schon am nächsten Tag glaubt sie nicht mehr daran und weist Jeremy ab.

Den letzten Stoß gibt Lexie ihm, als sie ihm bei seiner Abreise sagt, sie werde Rodney heiraten. Jeremy ist am Boden zerstört und geht zurück nach New York, um seine Geschichte um die geheimnisvollen Lichter auf dem Friedhof von Boone Creek zu veröffentlichen. Doch egal, was er anstellt, er kann Lexie einfach nicht vergessen. Bis er überraschend Besuch bekommt ...

Mein Fazit: Ich habe die zweite Hälfte des Buches an einem Nachmittag gelesen. Nicholas Sparks hat ein weiteres Werk über die Macht der Liebe geschrieben und ich bewundere den Mann immer wieder dafür, wie er es schafft. Es ist einfach und doch spannend. Die Menschen, die er in Boone Creek beschreibt, könnte es so tatsächlich geben und das - glaube ich - macht den Charme diesen Romans aus. Und auch die Helden sind so glaubhaft in ihrem Wesen, das sich jeder in irgendeiner Form darin wieder erkennt, da bin ich fest von überzeugt. Ein Buch für einen langen Winterabend voller Träume und Sehnsüchte ... denn wer möchte auf diese Art und Weise nicht mal die Liebe bewiesen bekommen? Ein Muss für jeden Romantik-Fan ...

Kritik geschrieben von Elke H. Herausgeberin von Monalou's Homepage, 17.09.05

Zurück zum Anfang der Seite


"Du bist nie allein"

Originaltitel: The Guardian
erstmalig erschienen: Warner Books, New York, 2003
deutsche Erstausgabe: erschienen 2003
Bewertung: 5.0

Julie Barenson hat in ihrem Leben schon sehr viel mitgemacht. Nach einer schweren Kindheit erlebt sie auch, wie ihr Mann nach wenigen Jahren der Ehe an einem Tumor stirbt. Jim wollte sie jedoch nicht allein wissen, so arrangierte er, das sie nach seinem Tod eine Welpe bekommen; eine dänische Dogge, die Juli auf Singer tauft. Nach vier Jahren der Trauerzeit jedoch erwacht in ihr der Wunsch, sich wieder einem Mann zuzuwenden. Sie lernt Richard Franklin in dem Salon kennen, wo sie seit Jahren als Frisöse arbeitet.

Geblendet von seinem Charme und seiner Attraktivität geht sie einige Male mit ihm aus. Doch schnell merkt sie, das sie ihm keine Gefühle entgegen bringen kann. In der gleichen Zeit wirbt auch Mike um sie. Mike war Jims bester Freund und ist schon lange in Julie verliebt. Doch aus Respekt Jim gegenüber und weil er Julies Freundschaft sehr schätzt, traut er sich nicht an sie heran.

Als Julie Richard Franklin den Laufpass gibt und sich mit Mike öfter trifft, geschehen seltsame Dinge. Auch Singer bemerkt es und ist stets an ihrer Seite. Doch Richard lässt sich nicht so leicht abschütteln. Die Situation eskaliert, als Andrea, Julies Kollegin, stark entstellt und entsetzlich zugerichtet im Straßengraben gefunden wird.

Mein Fazit: Wow!!! Nicholas Sparks ist nicht nur ein Autor für große Gefühle. Nein, er kann auch wunderbar einen Thriller schreiben. Dieses Buch hatte ich innerhalb von 36 Stunden gelesen und ließ mich einfach nicht mehr los. Ein Buch, was mehr als nur fünf Sterne verdient hat!!!

Kritik geschrieben von Elke H. Herausgeberin von Monalou's Homepage 11.07.04

Zurück zum Anfang der Seite


"Weg der Träume"

Originaltitel: A Bend in the Road
erstmalig erschienen: Warner Books, New York, 2001
deutsche Erstausgabe: erschienen 2001 bei Heyne
Bewertung: 4.5

Miles Ryan ist noch immer Trauer. Seine Frau Missy stirbt vor zwei Jahren bei einem Verkehrsunfall mit Fahrerflucht. Sie hinterlässt ihren Mann und den Sohn Jonah. Der Fahrer wird nie gefasst. Jonah wird in der Schule verschont. Aus Rücksicht auf den schweren Verlust fordert man ihn nicht. Als seine neue Lehrerin Sarah Andrews die Defizite erkennt, muss sie mit seinem Vater sprechen.

Diese Begegnung ist für beide schicksalhaft. Miles kommt aus seinem Schneckenhaus hervor und verabredet sich mit der geschiedenen Sarah. Ihre neue Liebe ist zaghaft und leicht verletzbar, aber auch sehr intensiv. Miles denkt sogar darüber nach, Sarah eines Tages zu heiraten. Doch dann steht ihre Liebe auf dem Spiel: Er glaubt zu wissen, wer der Mörder seiner Frau ist und überschreitet in seiner Wut und Verzweiflung seine Kompetenzen als Deputy. Die Situation spitzt sich sogar noch weiter zu, als er dem wahren Fahrer in die Augen sieht.

Mein Fazit: Ein Buch zum Verschlingen! Ich habe an einem Tag die nahezu 320 Seiten gelesen und sowohl Miles als auch Sarah nachfühlen können, was sie durchlitten. Ein Buch, was man nicht mehr aus der Hand legen kann, bis man das Ende der Geschichte gelesen hat. Sparks ist ein grandioser Autor und ich freue mich auf viele weitere Romane von ihm!

Kritik geschrieben von Elke H. Herausgeberin von Monalou's Homepage 27.06.04

Zurück zum Anfang der Seite


"Das Lächeln der Sterne"

Originaltitel: Nights in Rodanthe
erstmalig erschienen: Warner Books, New York, 2002
deutsche Erstausgabe: erschienen 2002 bei Heyne
Bewertung: 4.5


Adrienne lädt ihre Tochter Amanda zu einem Mutter-Tochter-Gespräch ein. Amanda trauert seit 8 Monaten um ihren Mann Brent, der wegen einer Krankheit  starb. Adriennes Herz zerbricht, wenn sie sieht, wie Amanda sich und ihre beiden Söhne vernachlässigt.

Das Mutter-Tochter-Gespräch wird für beide Frauen aufwühlend. Adrienne erzählt von Paul, den sie in Rodanthe kennen lernte - vor 15 Jahren! Sie sollte für ihre Freundin die Pension hüten, denn es hatte sich ein Gast angemeldet: Paul. Dieser ist nur auf der Durchreise und macht in Rodanthe ein paar Tage  Rast, um einem Treffen nachzukommen. Adrienne und Paul wappnen sich gemeinsam gegen den angekündigten Sturm und erleben dabei ein paar schöne Tage voller Liebe, Magie und des Zaubers.

Doch Paul muß bald weiter, zu seinem Sohn, den er kaum kennt und Adrienne muß ebenfalls zurück in ihre Realität zu ihren drei Kindern. Doch sie versprechen  einander, sich in einem Jahr wieder zu sehen.

Der Grund, warum Adrienne ihrer Tochter diese Geschichte erzählt, wird bald klar.

Mein Fazit: Voller Gefühl und mit einfachen Worten beschreibt Nicholas Sparks diese Liebesgeschichte. Er verzichtet auf viele Details und das scheint irgendwie magisch bei ihm zu sein. Auch wenn man bald ahnt, was geschehen ist, so will man nicht eine einzige Zeile von diesem Roman versäumen. Ein ergreifendes Buch für einen langen Winterabend auf der Couch.

Kritik geschrieben von Elke H. Herausgeberin von Monalou's Homepage 05.04.2003

Zurück zum Anfang der Seite


"Das Schweigen des Glücks"
 

Originaltitel: The Rescue
erstmalig erschienen: 2000 bei Warner Book Inc., New York
übersetzt von: Susanne Höbel
Deutsche Erstausgabe erschienen: 2000
Bewertung: 4.5
 
Ein verheerender Sturm über North Carolina wird für Denise Holton zum Verhängnis. Sie kommt gerade mit ihrem 4jährigen Sohn Kyle aus Atlanta zurück, als ein verschrecktes Wildtier sie dazu bringt, von der Straße zu weichen. Sie erleidet einen Unfall und wie durch ein Wunder wird sie von Taylo McAden gefunden. Er ist bei der Freiwilligen Feuerwehr in Edenton und sollte eigentlich umgestürzte Strommasten kontrollieren.

Der 4jährige Kyle leidet an einer Störung, die dem Autismus ähnelt. Er kann Worte nicht in den Zusammenhang bringen und so erweist sich die Suche nahm ihm als schwierig, als er nach dem Unfall plötzlich verschwunden ist. Schließlich findet Taylor den kleinen Jungen und dadurch wird ein zartes Band der Freundschaft geknüpft. Erst scheint nicht klar zu sein, warum sie sich so gut verstehen und Denise' Herz wird berührt. Sie verleben einen wunderschönen Sommer voller Liebe und Zärtlichkeit - bis die Sprache auf Taylors Vater kommt. Taylor war 9 Jahre alt, als der Vater bei einem Brand ums Leben kam. Für ihn war es damals so schlimm, das er sein Leben lang nicht mit irgendjemanden über das Ereignis gesprochen hat.

Dieses Trauma schiebt sich immer mehr zwischen das Liebespaar, bis es zum endgültigen Bruch kommt. Ein weiteres schreckliches Ereignis ereilt ihn und er muss sich den Tatsachen stellen. Wird Taylor das Trauma je überwinden können?

Mein Fazit: Einfühlsam und sensibel beschreibt Nicholas Sparks die Geschichte um Taylor und Denise. Sie ist ergreifend und erscheint so lebensnah, als wäre es eine Biografie. Ich habe das Buch verschlungen und kann es nur wärmstens weiter empfehlen!

Review, 18.05.2002 von Elke H., Herausgeberin von Monalou's Homepage

Zurück zum Anfang der Seite


"Zeit im Wind"


Originaltitel
: A Walk To Remember

erstmalig erschienen: bei Warner Books, New York, 1999
übersetzt von: Susanne Höbel
deutsche Erstausgabe: 1999 bei Heyne
Bewertung: 4.5

Landon ist 17 Jahre alt gewesen, als er in der Theaterklasse im Abschlussjahr Jamie Sullivan wieder begegnet. Sie ist ein außergewöhnliches Mädchen, immer hilfsbereit, freundlich und hat stets ein gutes Wort - für jeden. Sogar für diejenigen, die sie verspotten und hänseln. Zunächst aus schlechtem Gewissen und auch aus einer Notlage heraus wird Landon dazu gedrängt, sich mehr und mehr mit Jamie zu befassen. Sie sollen im Weihnachtsspiel die Hauptrollen spielen und Jamie sagt, es wäre wohl so vorher bestimmt.

Landon stellt im Laufe der Zeit fest, dass sie ein genauso normales Mädchen ist wie er ein normaler Teenager. Sie verleben ein gemeinsames Weihnachtsfest voller Liebe und Zuneigung. Doch Landon spürt, das es ein Geheimnis um Jamie gibt und sehr schnell wird ihrer zarten Liebe die Unschuld und Unbeschwertheit genommen.

Mein Fazit: Sowohl beim ersten Mal als auch beim zweiten Mal war ich von diesem Buch gefesselt. Der Autor verfasste es in der Ich-form und er erzählt die Geschichte so einfühlsam und natürlich, als wäre sie wirklich geschehen. Ein Roman, den man nicht vergessen wird!

Review, 24.10.2001 von Elke H., Herausgeberin von Monalou's Homepage

Zurück zum Anfang der Seite


"Weg der Träume"

Audiobook (gekürzteFassung): 4 CDs (3 MCs), 42,99 DM (21,98 EUR)
Laufzeit: 293 Minuten

SprecherUlrich Pleitgen
Verlag: Heyne Hörbuch
Bewertung: 4.5

Miles Ryan hat vor zwei Jahren seine Frau bei einem Unfall verloren. Sie wurde von einem Auto überfahren, doch der Täter wurde nie gefasst. Seither zieht Miles seinen Sohn allein auf, der jedoch durch den Verlust seiner Mutter Lernstörungen hat. So kommt es das Miles Sarah, die junge Lehrerin seines Sohnes kennen und bald auch Lieben lernt. Alles scheint sich zum guten zu wenden. Miles hat zwar Probleme sich in eine neue Beziehung fallen zu lassen, doch durch Sarahs Einfühlungsvermögen glaubt Miles dieses Hindernis überwinden zu können. Bis eine schreckliche Wahrheit ans Licht kommt, die diese Liebe unmöglich zu machen scheint.

So kennt man Sparks. Und wie bei allen Autoren die schon einiges veröffentlicht haben, hört sich auch dieser Inhalt für Nicholas-Sparks-Kenner wohlbekannt an. Jedoch muss ich feststellen das Nicholas Sparks sich zu steigern vermag. Mir gefallen seine neueren Bücher benahe besser als die ersten. Und wer früher glaubte, seine Bücher gehen alle schlecht aus, musste sich irgendwann (möchte den Titel nicht nennen um die Spannung nicht vorwegzunehmen, für die, die noch nicht alle Bücher von dem Autor kennen) eines besseren belehren lassen. Dies steigert auch die Spannung in seinen neueren Romanen. Das Herz klopft mit für die gebeutelten Menschen in der Geschichte. Man fühlt und leidet mit. Das kann Sparks wie kaum ein anderer! Auch die Stimme von Ulrich  Pleitgen ist wunderbar gewählt für diesen sensiblen, von einem Mann verfassten Roman, in dem ja auch mal wieder eine männliche Hauptfigur zu finden ist. Sehr angenehm zu hören, die Stimme unterstreicht Sparks Stil und gibt dem  ganzen noch eine besondere Note.

Rezension von Petra L., 18.10.2001, Herausgeberin von: www.buecher4um.de

Zurück zum Anfang der Seite


"Das Schweigen des Glücks"

Verlag: Heyne
Bewertung: 4.5

Denise ist alleinerziehende Mutter eines fünfjährigen Kindes. Ihr Sohn Kyle kam mit einer Lernschwäche auf die Welt, er kann den Sinn von Wörtern nicht verstehen und umsetzen. Nur ganz mühevoll macht er ganz kleine Fortschritte durch Denise aufopfernde Beharrlichkeit. Auch die Ärzte können ihr nicht helfen, da sie noch nicht einmal bisher eine klare Diagnose stellen können, da Kyles Krankheit so selten ist. Auf Glück in ihrem Leben und eine Beziehung hat Denise keine Hoffnung mehr, da sie mit den Sorgen um ihren Sohn vollauf beschäftigt ist und sich so intensiv um ihn kümmern muss.

Eines Tages passiert ein Autounfall und Kyle, der unter Schock steht, verschwindet, während Denise bewusstlos ist. Da taucht Taylor, ein Feuerwehrmann auf, der spontan hilft und Kyle findet. Zwischen Denise und Taylor entsteht eine Freundschaft und später verlieben sich beide ineinander. Auch Kyle und Taylor sind ein Herz und eine Seele. Aber irgendetwas bedrückt Taylor. Irgendetwas aus seiner Vergangenheit, ein dunkler Fleck, der das gemeinsame Glück zu zerstören droht.

Auch dieser Roman von Nicholas Sparks ist einfach wunderschön. Man meint, er hätte all das selbst erlebt, so genau vermag er die Gefühle zu beschreiben. Auch dieses Buch ist von einer leichten Schwermütigkeit durchzogen, wie wir es aus den vorherigen Romanen von ihm kennen. Wer nun meint, dass es in dem Buch keine Überraschungen mehr gibt, der sollte sich eines besseren Belehren lassen. Ich kann da nur sagen: Einfach lesen!

Reviewed am 28.09.00 von Petra L., Herausgeberin von Petra's Bücherforum

Zurück zum Anfang der Seite


"Weit wie das Meer"

Verlag: Heyne
Bewertung: 5.0

Theresa Osborne befindet sich gerade im Urlaub, als sie beim Joggen am Strand eine Flaschenpost findet. Neugierig liest sie den Brief. Der Brief, aus Liebe und Verzweiflung und voller Sehnsucht geschrieben, berührt ihr Herz und weckt die Neugier. Sie veröffentlicht ihn in ihrer Kolummne und erhält ein unerwartetes Feedback. Es taucht ein zweiter Brief auf ... Auch der zweite und später auch  noch der dritte Brief lassen sie nicht mehr los und sie möchte die Frage klären: Was für ein Mensch verbirgt sich hinter dem Namen Garrett, der voller Sehnsucht und Traurigkeit seiner scheinbar toten Frau Catherine diese bewegenden Briefe schreibt.

Sie macht sich auf den Weg nach Wilmington, einer Küstenstadt in North Carolina. Sie lernt Garrett kennen. Es entwickelt sich eine ungewöhnliche Liebe und Leidenschaft zwischen ihnen, wobei die Vergangenheit immer gegenwärtig ist. Garrett denkt zum ersten Mal seit Jahren über ein neues Leben nach. Auch Theresa spürt, daß ihre Liebe etwas ganz Außergewöhnliches ist. Doch so einfach ist die Sache leider nicht. Die Entfernung zwischen Boston und Wilmington scheinen für beide unüberwindbar.

Mein Fazit:

Ich hatte mich kurz entschlossen, dieses Buch zu lesen, da mich die ganzen Erzählungen von Bekannten und Freunden nicht mehr losließ. Obwohl es derzeit in den deutschen Kinos läuft, wollte ich doch eher das Buch lesen und ich bereue es nicht eine Sekunde. Nicholas Sparks hat eine Liebesgeschichte erzählt, wie es sie so wohl noch nicht auf dem Buchmarkt gab. Voller Liebe, Sehnsucht, Leidenschaft und Tragik schildert er die Ereignisse um Theresa Osborne und Garrett Blake. Ein paar Seiten davon gelesen und es läßt einen nicht mehr los, man strebt danach, die ganzen Geschehnisse mitzuerleben und das Buch bis zum "bitteren" Ende auszulesen. Ein Roman, den ich jeden ans Herz legen kann, vor allem für diejenigen, die an die Wahrhaftigkeit einer solchen Liebe glauben, so wie ich, ist es empfehlenswert.

Reviewed am 17.10.99 von Elke H., Herausgeberin von Monalou's Homepage

Zurück zum Anfang der Seite


"Wie ein einziger Tag"

Verlag: Heyne
Bewertung: 4.0

Allie und Noah erleben im Alter von siebzehn Jahren ihre erste große Liebe miteinander. Einen ganzen Sommer lang. Doch dann verläßt Allie mit ihren Eltern den verträumten Urlaubsort und verschwindet somit aus Noahs Leben. Als sie vierzehn Jahre später kurz vor ihrer Heirat steht, will sie noch einmal den Mann sehen, den sie nie vergessen konnte. Heimlich macht sie sich auf, um Noah wiederzusehen. Die beiden lieben einander immer noch, doch wie wird dies enden?

Das Buch fängt wie eine ganz gewöhnliche Liebesgeschichte an. Das erste drittel ist jedoch eher eine Rückblende. Im letzten drittel nimmt die Geschichte jedoch eine unerwartete Wende, die sowohl traurig, als auch schön, aber auf jeden Fall ungewöhnlich ist. Das Buch stimmt nachdenklich und ist sehr schön zu lesen.

Reviewed am 25.09.99 von Petra L., Herausgeberin von Petra's Bücherforum

Zurück zum Anfang der Seite


"Weit wie das Meer"

Verlag: Heyne
Bewertung: 5.0

Es begann alles damit, daß Theresa Osborne, Journalistin einer Bostoner Zeitung, eines Tages am Strand von Cape Cod eine Flaschenpost fand. Es war ein Liebesbrief voll verzweifelter Sehnsucht, der nur drei Wochen vorher ins Meer geworfen war. Dieser Brief rührt Theresa zutiefst, uns sie beschließt, ihn in ihrer Kolumne zu veröffentlichen. Die Resonanz der Leser auf diesen Brief ist überwältigend. Und: Theresa erfährt von weiteren Briefen desselben Autors, Garrett Blake. Ihre Neugier, herauszufinden wer dieser Mann ist und welches Schicksal sich hinter seinen sehnsüchtig-leidenschaftlichen Briefen verbirgt, bewegt sie dazu, nach
Wilmington in North Carolina zu fliegen, wo Garrett eine Tauchschule hat. Die Begegnung der beiden erweist sich als schicksalhaft. Garrett leidet noch immer unter dem Verlust seiner geliebten Frau Catherine, und Theresa ist die erste Frau seit Jahren, die wieder etwas in ihm zum Klingen bringt, das er für immer tot glaubte. Und so bahnt sich zwischen ihm und Theresa, die seit ihrer Scheidung vor drei Jahren einsam und unglücklich ist, eine von Zärtlichkeit und Leidenschaftlichkeit geprägte Beziehung an. Es ist ein unerwartetes Glück, das sie erleben, aber es ist von Anfang an gefährdet...

Eigentlich bin ich kein großer Fan von Liebesromanen. Aber diese Liebesgeschichte ging mir so nahe, daß ich erstens nicht einschlafen konnte, nachdem ich sie fertiggelesen hatte und zweitens mir noch zwei Tage hinterhergelaufen ist! Außerdem sind mir die Figuren aus dieser Geschichte so nah gegangen, daß ich Probleme hatte mir ins Gedächtnis zu rufen, daß es ja schließlich nur ein Buch ist. Ich hatte die ganze Zeit das Gefühl, daß all dies wirklich passiert! Auf jeden Fall werde ich die Figuren Theresa und Garrett nie vergessen und das ist doch das Beste, was man sich von einem Roman wünschen kann. Auch gefiel mir dieses Buch um einiges besser als Nicholas Sparks Erstlingsroman "Wie ein einziger Tag", obwohl auch dieser nicht schlecht war. Ich finde, dieses Buch ist selbst bewegender als "Die Brücken am Fluß". Unbedingt lesen! Fand anscheinend auch nicht nur ich, denn dieses Buch wurde kürzlich fürs Kino verfilmt.

Reviewed am 25.09.99 von Petra L., Herausgeberin von Petra's Bücherforum

Zurück zum Anfang der Seite


"Zeit im Wind"

Verlag: Heyne
Preis: 32,00 DM
Bewertung: 4.5

Die Geschichte beginnt in den 60er Jahren. Landon Carter ist ein Teenager, geht zur Schule und ansonsten einem ganz gewöhnlichem Leben nach. Er trifft sich mit Freunden, hatte schon einmal eine Freundin und lebt in einem kleinen Städtchen mit seinen Eltern. Wie an jeder Schule gibt es auch dort Menschen, die ein wenig außenstehen, weil sie auf irgendeine Art anders sind, als die anderen. So gibt es hier Jamie, die Tochter es Priesters der Gemeinde. Dieser hat seine Tochter alleine großgezogen, da seine junge Frau nach Jamies Geburt gestorben ist. Jamie ist sehr religiös erzogen, ist auch überzeugt von ihrem Glauben. Dies ist der eine Grund, warum sie von den anderen als sonderlich angesehen wird. Der andere Grund ist ihre biedere äußerliche Erscheinung. Sie ist eigentlich hübsch, macht aber nichts aus sich. Jamies und Landons Wege kreuzen sich, als Landon jemanden sucht, der ihn zum Schulball begleitet.

Da er gerade mit seiner Freundin auseinander ist, findet sich auf die Schnelle keine andere Begleitung als Jamie. Aber es ist ihm lieber, als alleine hin zu gehen. Aus dieser anfänglichen Notgemeinschaft entwickelt sich ganz langsam und allmählich eine tiefe
Freundschaft. Bis sich Landon in sie verliebt. Auch Jamie empfindet viel für Landon - und so kommen die beiden zusammen. Doch das junge Glück wird von dunklen Schatten getrübt, denn Jamie hat ein Geheimnis, welches das Leben von Landon innerhalb von Sekunden grundlegend verändert. Und Jamies auch.

Jedes Mal gehe ich skeptisch an Nicholas Sparks Romane heran, denn eigentlich bin ich kein Liebesroman-Leser. Ich schlängel mich durch die ersten Seiten, meine, daß es irgendwie kitschig ist, lese weiter, langsam beginnt mich die Geschichte zu fesseln, ich will wissen wie es weitergeht.

Die Figuren des Romans kommen mir näher, kann ihre Gefühle langsam nachempfinden. Alles scheint vorhersehbar, aber es ist dennoch schön zu lesen. Und dann passiert auch wirklich das, worauf man die ganze Zeit gewartet hat, weil man die Katastophe langsam erahnen kann - und dennoch trifft es einen dann wie ein Schlag. Der Schicksalsschlag, den man die ganze Zeit kommen sah, nimmt Gestalt an und trifft mit voller Wucht mitten ins Herz. Gegen Ende der Geschichte findet man alles gar nicht mehr kitschig, sondern ziemlich realistisch. Nicholas Sparks hat seine ganz eigene Art zu schreiben, die mich immer wieder fasziniert. Er vermag uns Geschichten und Gefühle rüberzubringen, so daß man sie nie mehr vergißt und rührt uns zu Tränen. Auch in diesem Buch. Alle, die seine bisherigen Bücher mochten, werden auch von diesem Buch wieder begeistert sein. Eine wunderschöne Geschichte, die ans Herz geht!

Reviewed am 25.09.99 von Petra L., Herausgeberin von Petra's Bücherforum

Zurück zum Anfang der Seite


|| Zurück zu Zeitgenössischen Romanen || Zurück zu Buchkritiken || Zurück zu Neuerscheinungen ||
|| Zurück zur Hauptseite ||