.... Fortsetzung Seite 7 zu "Ein Traum wird wahr"

        Mittwoch - MEXICO!!!!

        Frühs hat uns Stephanie mit ihrem "Truck" abgeholt und wir haben uns zusammen mit Randy (der war übrigens immer dabei) auf in Richtung Mexico gemacht. Die Freeways in Texas gehen immer schnurgerade aus. Über Kingsville sind wir dann in eine Region gefahren, die nannte sich "The Valley". Dort war es unglaublich warm, es gab Palmen und die Landschaft war noch ein bißchen grüner als in Corpus Christi.

        Zuerst sind wir zu Stephanies Eltern gefahren. Dort hab ich ihre Großmutter kennengelernt, die mich plötzlich auf deutsch angesprochen hat. "Na wie ist es denn so in Deutschland?" Ich war erstmal total perplex denn mit sowas hatte ich überhaupt nicht gerechnet. "Schön" war die einzigste Antwort die ich auf die schnelle rausgekriegt hab. Stephanies Großmutter war übrigens bereits 100 Jahre alt und hat mir gesagt, daß ihre Eltern einmal Deutsche waren. Stephanies Mutter hat uns dann alle in ihr Auto eingeladen und zusammen sind wir vier Frauen dann über die Grenze nach Mexico.

        Mein erster Eindruck war, daß es dort ziemlich laut und heiß ist. Als erstes haben wir uns auf die verzweifelte Suche nach einem Parkplatz gemacht. Und dann haben wir uns unserer eigentlichen Aufgabe gewidmet, nämlich einkaufen ... grins ..... Die Amerikaner fahren halt eben hauptsächlich deswegen und wegen dem Essen dort hin. Ich hätte dort jede Menge Kitsch kaufen können, aber am Ende hab ich mich dann noch nur für ein paar Kleinigkeiten für die Kinder von Pam und zwei T-Shirts entschieden.

        Mittags sind wir dann noch mexikanisch essen gegangen, was halt auch ein bleibendes Erlebnis war :-) Am späten Nachmittag haben wir uns dann wieder auf den Weg nach Hause gemacht.

        Tja und ehe ich es richtig registrieren konnte, war es schon wieder Donnerstag und somit Zeit für mich, mich auf den Heimweg zu machen. Pam hat mich wieder nach San Antonio gefahren, weil mein Flieger vom dortigen Flughafen gehen sollte. Vorher hatten wir aber noch Zeit und daher haben wir uns die Innenstadt von San Antonio angeguckt. Das wohl beeindruckendeste geschichtliche Denkmal war "The Alamo", eine Kriegsgedenkstätte, die ich mir auch von innen angeschaut habe.

        Und der "Riverwalk" dort hat mich auch sehr beeindruckt. Dort konnte man am San Antonio River gemächlich spazierengehen und die wundervolle Landschaft genießen.

        Um 17.15 Uhr Ortszeit San Antonio ist dann mein Flieger wieder in Richtung Heimat gestartet. Ich wäre so gern noch länger geblieben, nachdem ich nun gesehen habe, wie nett meine Freundin und ihre Familie im richtigen Leben sind, aber leider war das nicht machbar.

        Amerika und seine Bewohner haben einen tiefen Eindruck bei mir hinterlassen, obwohl ich ganz ehrlich sagen muß, daß die die wahre Bedeutung von ESSEN leider nicht kennen ... grins ...

        Und wer einmal die ganze Familie Tullos auf einen Blick sehen will, der folgt diesem Link auf Pam's Homepage.

        Hat irgendwer vielleicht eine ähnliche Erfahrung gemacht? Ich freue mich über jede E-mail, also schreibt mir doch ganz einfach Eure Erlebnisse oder Eure Meinungen zu diesem Reisebericht.