Bildergalerie Romantic Times Convention 2002
Dienstag, 22.10.2002
Ina und ich sind bereits seit Montag in Frankfurt, wir haben uns entschieden einen Tag vorher hierher zu fahren, in einem Hotel zu übernachten und dann am Dienstag ganz stressfrei und mit einem Frühstück im Magen an den Flughafen zu fahren. Hier mussten wir noch auf Ute warten, die mit dem ICE aus Nürnberg kam. Wie es in letzter Zeit halt immer so ist, hatte die gute Bahn Verspätung, aber wir hatten ja noch jede Menge Zeit.
Beim Einchecken hat Ute gleich klargestellt das sie zum ersten Mal fliegt und deswegen UNBEDINGT einen Platz am Fenster wollte, den sie natürlich bekommen hat. Schockiert haben mich ein bisschen die Sicherheitsvorkehrungen am Flughafen, die hatten absolut nichts mehr mit denen vom letzten Jahr gemein, ganz im Gegenteil, das ganze kam mir so sorglos vor, wie vor dem 11. September. Unser Hinflug war bis auf ein paar Turbulenzen ganz angenehm, wir hatten sogar gute Winde und waren viel früher in San Francisco, was für uns dann hieß vier Stunden Rumsitzen am Flughafen (okay, der erste Weg führte schnurstracks in die Flughafenbuchhandlung), bevor unser Weiterflug nach Reno startete. Naja nach kurzer Zeit konnten wir also schon die Sicherheitsdurchsage die ständig wiederholt wurde mitsprechen :-) und bis wir unseren Abflugsteig gefunden hatten, dauerte es halt auch noch ein bisschen. Ute und Ina hatten noch ein nettes Erlebnis mit der Einwandungsbehörde, sie bekamen gesagt: You Look Like Trouble (Sie sehen nach Ärger aus!). Woran das wohl gelegen haben mag?
Die restlichen 50 Flugminuten bis Reno (der Neongeglitzer war schon von oben zu sehen) waren dann schnell hinter uns gebracht und ca. um 21 Uhr abends waren wir dann in der Spielerstadt angekommen und wurden von den ersten Slot-Machines plinkernd und blinkend bereits am Flughafen begrüßt. Ab ins Taxi (unser Taxifahrer war tatsächlich ein verkleideter Elvis!!!!!!!!!!!!) und dann ins Hotel, unser Zimmer war im 21. Stockwerk. Ute hat dann noch ziemlich hartnäckig versucht ihre Familie anzurufen (was ihr auch geglückt ist) und dann sind wir nur noch todmüde ins Bett gefallen (nachdem ich Ina noch zeigen musste, wie man den Wasserhahn aufdreht :-), die amerkanische Technik unterscheidet sich etwas von der deutschen).